Am
nächsten Tag haben wir uns genauer im Uluru Kata Tjuta NP umgesehen. Mit Uluru
haben wir angefangen ;-)
Mit zunehmendem Tourismus begann aber auch ein harter Kampf zwischen der Regierung und den Ureinwohnern, die den Berg vor ewigen Jahren entdeckt, bevölkert und ebenfalls als ihr traditionelles Eigentum betrachten.
Schließlich kam es doch zu einer Einigung: das Gebiet um den Ayers Rock und der Felsen selbst wurden am 26. Oktober 1985 an die Aboriginals zurückgegeben. Daher lautet der offizielle Name (in der Sprache des Stammes der Pitjantjatjara) Uluru. Im Gegenzug haben die Ureinwohner den Felsen für 99 Jahre dem Direktor des Australian National Park & Wildlife Service zur touristischen Nutzung verliehen.
Ich
bin ja mal wirklich gespannt, ob das auch so eingehalten wird, sodass nach 99
Jahren wirklich niemand mehr den Ayers Rock besichtigen darf.
Daher wird aber auch der 1325km² große NP gemeinschaftlich von beiden Parteien verwaltet. Und meiner Meinung nach, geben sich die Aboriginals größte Mühe den wahren Charakter und den dahinter steckenden Sinn Ulurus wieder aufleben zu lassen.
Im Visitor Centre erhält man unzählige Informationen über Mythen und Glaubensvorstellungen, sogar ausreichend Informationen wie Aboriginals eigentlich wirklich leben und wie sie die Natur und die Umgebung sehen und interpretieren.
Daher wird aber auch der 1325km² große NP gemeinschaftlich von beiden Parteien verwaltet. Und meiner Meinung nach, geben sich die Aboriginals größte Mühe den wahren Charakter und den dahinter steckenden Sinn Ulurus wieder aufleben zu lassen.
Im Visitor Centre erhält man unzählige Informationen über Mythen und Glaubensvorstellungen, sogar ausreichend Informationen wie Aboriginals eigentlich wirklich leben und wie sie die Natur und die Umgebung sehen und interpretieren.
Ich
fand das alles fürchterlich interessant und habe auch sehr viel
Anschauungsmaterial mitgenommen, allerdings wäre es hier im Blog wahrscheinlich
zu viel zum Erklären.
Allerdings kann ich erwähnen, dass Uluru, wie schon gesagt, für die Aboriginals als Heiligtum zählt, und es daher für sie untersagt ist ihn zu besteigen oder Stücke von dem Felsen als Souvenir mitzunehmen.
Prinzipiell ist das Besteigen nicht verboten, über ein Verbot wird noch diskutiert. Wir haben allerdings darauf verzichtet, aus Respekt gegenüber den Aboriginals.
Zu den Uluru Souvenirs wurde im Vistitor Centre ein ganz interessantes Buch ausgestellt. Es enthielt Entschuldigungsbriefe von Touristen die sich alle ein Teil von Uluru mitgenommen hatten. Teilweise schickten sie die Andenken wieder zurück und berichteten auch hin und wieder über widerfahrene Unglücke, die seit der Mitnahme geschahen.
Es war wirklich interessant sich dadurch zu blättern :-)
Allerdings kann ich erwähnen, dass Uluru, wie schon gesagt, für die Aboriginals als Heiligtum zählt, und es daher für sie untersagt ist ihn zu besteigen oder Stücke von dem Felsen als Souvenir mitzunehmen.
Prinzipiell ist das Besteigen nicht verboten, über ein Verbot wird noch diskutiert. Wir haben allerdings darauf verzichtet, aus Respekt gegenüber den Aboriginals.
Zu den Uluru Souvenirs wurde im Vistitor Centre ein ganz interessantes Buch ausgestellt. Es enthielt Entschuldigungsbriefe von Touristen die sich alle ein Teil von Uluru mitgenommen hatten. Teilweise schickten sie die Andenken wieder zurück und berichteten auch hin und wieder über widerfahrene Unglücke, die seit der Mitnahme geschahen.
Es war wirklich interessant sich dadurch zu blättern :-)
Wir hatten uns davor zwar schon dagegen entschieden, rauf zu steigen, aber selbst wenn ich es gewagt hätte, würde ich es mir beim Anblick des Aufstiegs vorher noch ein zweites Mal überlegen.
Der Weg nach oben ist brutal steil und das Einzige, an dem man sich festhalten könnte (dort oben sollen nämlich auch fürchterliche Winde herrschen) ist eine Kette. Da kann einem schon schwindelig werden.
Der Fels ist ja immerhin 348m hoch!
Laut
Geologen stellt Uluru und Kata Tjuta (die Olgas) nur die Spitze eines
unterirdisch verlaufenden Sockels dar, der sich noch ca. 4-5 km unter der Erde
fortsetzen soll. Und aufgrund des hohen Eisengehalts im Stein erscheint der
Fels immer rötlich, was somit stets super Fotomotive liefert, besonders gerade
auch bei Sonnenauf- und untergängen.
Danach
ging es zu den Olgas oder auch Kata Tjuta, in der Aboriginal Sprache. Die
zerklüfteten Inselberge befinden sich 32km westlich von Uluru und Mt. Olga
markiert mit 546m den höchsten Punkt.
Meiner Meinung nach waren die Olgas mit ihren insgesamt 36 Felskuppeln schon wesentlich interessanter als Uluru.
Meiner Meinung nach waren die Olgas mit ihren insgesamt 36 Felskuppeln schon wesentlich interessanter als Uluru.
Auf
dem Hinweg sind wir noch mehreren Windböen begegnet. Ich hatte auf der Farm ja
schon häufig welche gesehen, aber hier wurden sie durch den rot aufgewirbelten
Sand richtig schön sichtbar, meterhoch.
Lustigerweise kam genau zu dem Zeitpunkt, als wir Fotos am ersten Lookout machten, ein Ranger vorbei und klappte beim Wegweiser Schild ein weiteres runter mit der Aufschrift: „Weg ab 11 Uhr gesperrt wegen extremer Hitze“.
Da wir ja aber schon nachmittags hatten und der Ranger das Schild erst in diesem Moment runter gelassen hatte, sind wir trotzdem das Tal durch die Olgas lang gelaufen. Und so heiß war es gar nicht mehr, denn unten angekommen lief man nur noch im Schatten der großen, hohen Felswände rings um.
Allerdings sind wir nur bis zum 2. Lookout gelaufen, weil wir abends auch von den Olgas aus den Sonnenuntergang sehen wollten.
Aber
von dort aus hatte man noch einen besseren Ausblick. Inmitten von einer großen
Felsspalte konnte man in der Ferne weitere Erhebungen der Olgas ausmachen.
Auf dem Rückweg haben wir wieder mehrere Kängurus getroffen.
Auf dem Rückweg haben wir wieder mehrere Kängurus getroffen.
Zum
Sonnenuntergang begaben wir uns wieder zum Sunset Viewing Point und machten
nebenbei Abendessen :-)
Auch die Olgas erstrahlen gerade beim Sonnenuntergang übertrieben rot.
Auch die Olgas erstrahlen gerade beim Sonnenuntergang übertrieben rot.
Für
den nächsten Tag war der Kings Canyon geplant.
Mit seinen steilen, über 200m hohen Felswänden und tiefen, Pflanzenreichen Tälern stellt der Canyon einen faszinierenden Einschnitt in der ansonsten trockenen Landschaft dar.
Wir
haben also erst ausgeschlafen und sind dann noch die paar hundert Kilometer bis
zum Kings Canyon gefahren. Wir kamen dort gegen halb 1 an. Wir wollten den
großen Rundweg, entlang der oberen Kante des Canyon laufen. Unten gab es nur
einen kurzen Weg rein in die Schlucht.
Allerdings wurde der Wanderweg ab 8 Uhr gesperrt aufgrund der extremen Hitze.
Wir entschieden uns aber dafür doch oben lang zu gehen, der Weg unten war einfach wirklich zu langweilig, dann hätte sich die Fahrt ja gar nicht gelohnt.
Die ersten paar hundert Meter nach der Absperrung ging es steile Stufen nach oben, sodass man von überall gesehen wurde, wie auf dem Präsentierteller :-)
Wir hatten natürlich schon Panik, dass wir erwischt werden, also legten wir das Stück so schnell wie möglich zurück. Was wirklich nicht einfach war, es war ja doch sehr heiß und der Weg war nicht einfach.
Allerdings wurde der Wanderweg ab 8 Uhr gesperrt aufgrund der extremen Hitze.
Wir entschieden uns aber dafür doch oben lang zu gehen, der Weg unten war einfach wirklich zu langweilig, dann hätte sich die Fahrt ja gar nicht gelohnt.
Die ersten paar hundert Meter nach der Absperrung ging es steile Stufen nach oben, sodass man von überall gesehen wurde, wie auf dem Präsentierteller :-)
Wir hatten natürlich schon Panik, dass wir erwischt werden, also legten wir das Stück so schnell wie möglich zurück. Was wirklich nicht einfach war, es war ja doch sehr heiß und der Weg war nicht einfach.
Bei der ersten Kante, wo man ins Tal hinab schauen konnte, wurden wir allerdings mehr oder weniger erwischt ;-)
Ich stand vorne zum Fotos machen und von unten drang eine Stimme zu uns rauf, dass wir doch illegal dort oben wandern und wir runter kommen sollen. Was wir aber nicht taten, schließlich waren wir ja schon oben. :-)
Danach tritt man den Rückweg an und hat immer wieder einen spektakulären Ausblick auf die senkrechten Felswände.
Kurz vor Schluss läuft man durch die Sandsteinkuppeln von „Lost City“, die so ähnlich aussehen wie im Bungle Bungle NP im Nordwesten Australiens.
Der Canyon hat also das was wir bisher gesehen haben noch getoppt!
Als
wir dann wieder beim Auto ankamen hatten wir doch tatsächlich einen Zettel an
der Scheibe. Man sah eindeutig, dass er nur gefälscht sein kann und nicht von
den richtigen Rangern stammt. Trotzdem haben wir uns so unsere Gedanken darüber
gemacht, ob nicht doch was passieren kann. Vor allem ich, weil meine
Kreditkartendetails ja beim Vermieter hinterlegt waren und wir ja nicht ins NT
fahren dürfen.
Anschließend
sind wir noch ein ganzes Stück Richtung Alice Springs gefahren, weil wir noch
einen Tag übrig hatten, bevor wir zurück mussten. Ein paar hundert Kilometer
vorher haben wir es uns wieder auf einer Rest Area gemütlich gemacht.
Mehr
morgen wieder, oder vielleicht auch schon heute ;-)
Viele liebe Grüße Vany & Pablo
Viele liebe Grüße Vany & Pablo
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